Samstag, 20. Juni 2026, 17 Uhr in der Residenz am Dom, n den Dominikanern 6-8, 50668 Köln, Veranstaltungssaal.
Der Preis der Sommerblut Foundation in Höhe von 2.500 € wird in diesem Jahr gestiftet von Prof. Dr. Volker Großkopf und Michael Schanz. Moderiert wird der Abend von Anke Bruns und findet unter der Schirmherrschaft von Louwrens Langevoort statt.
Wir brauchen in unserer Gesellschaft ein vielfältiges Eintreten für unser soziales Miteinander. Das Kölner Kulturfestival Sommerblut macht dies seit 2002 engagiert und überzeugend. Weitere Infos unter: www.sommerblut.de
Trotz Hitze war der Saal gefüllt
Dank der Einladung von Peter Neuß, Direktor der Kölner Residenz am Dom, konnte zum 3. Mal im Anschluss an das jeweilige Sommerblut Kulturfestival die Preisverleihung der Sommerblut Foundation im großen Saal stattfinden: eine gute Mischung aus Bewohnern der Residenz am Dom in Köln, Akteuren des Festivals, Vertretern der Sommerblut Foundation und Freunden der inklusiven Festival-Idee waren gespannt, die Jury-Entscheidung zu erfahren. Anke Bruns führte souverän durch einen Nachmittag in der Kölner Residenz am Dom und vermittelte allen Gästen einen Eindruck in das diesjährige Festival.
Schirmherr Louwrens Langevoort betonte die Freiheit der Kunst
Schirmherr Louwrens Langevoort betonte die Freiheit der Kunst, die mutig, kreativ und zum gesellschaftlichen Diskurs aufruft. Das Sommerblut Kulturfestival steht für diese künstlerischen Tugenden, die unsere demokratische Gesellschaft stützt und fördert. In diesem Sinne hat er mit Freude die Schirmherrschaft der diesjährigen Preisverleihung übernommen.
Rolf Emmerich, Gründer und Geschäftsführer des Sommerblut Kulturfestival Köln
- blickt zurück auf eine 25 jährige Festivalzeit in Köln.
…unzählige spannende, bewegende und inspirierende Momente in Köln mit Künstlern, Besuchern, Teilnehmenden und Akteuren….und immer wieder gab es Herausforderungen …. Und die Energie, immer wieder weiterzumachen.
Sorge bereitet ihm die Unsicherheit durch schwindende finanzielle Zusagen von Stadt, Land und langjährigen Förderern- die Foundation stellt hier die Antwort dar, auch in Zukunft engagiert für die inklusive Stadtgesellschaft einzutreten - es braucht Förderer und Förderinnen - jede Spende ist willkommen.
Erstmalig als Mitglied der Jury blickt Rafael Netolitzky als Mensch mit starker Sehbehinderung auf das diesjährige Festival.
Hier beginnt jede und jeder im Raum zu begreifen, wie divers unsere Gesellschaft ist und dass das Sommerblut Kulturfestival inklusive Teilhabe ernst meint. Der diesjährige Preis - gestaltet von Nico Randel - Künstler und Schauspieler mit Down-Syndrom. Leider war Nico Randel aufgrund der Wetterbedingungen bei der Preisverleihung nicht dabei. Die diesjährige Jury im Gespräch über das Ringen aus sieben Eigenproduktionen 3 nominierte Projekte herauszusuchen …. Ein intensiver Diskussionsprozeß.
- Journalist Thomas Dahl, Rafael Netolitzky, Patrizia Kubanek (Vorsitzende des Sommerblut Kulturfestival e.V.) und Theatermacherin Carmen Schwarz.
Jeder der 3 nominierten Produktionen wurde den Gästen mit einem kleinem Film vorgestellt, sodass das Festival 2026 zum Greifen nah war.
Die Sieger des diesjährigen Preises der Sommerblut Foundation in Höhe von 2.500 € : die Produktion Kalkberg 3000
Schirmherr Louwrens Langevoort unterstrich mit dem Verlesen des gesamtes Urkundentextes die Juryentscheidung für die Verleihung des 1. Preises in Höhe von 2500 € - gestiftet von Prof. Dr. Volker Großkopf und Michael Schanz - für die inklusive, mutige und überzeugende Kulturproduktion des Kölner Sommerblut Kulturfestivals 2026.
Michaela Winkler von Begeistern für Gutes war um weitere Förderer des Sommerblut Foundation - sehr konkret werden jetzt schon die Preisgeld-Stifter 2027 gesucht.
Beim anschließenden gemütlichen Ausklang gab es viele spannende neue Kontakte zwischen Bewohnern, Akteuren und Festival-Freunden.
Alle waren sich einig - Diversität und Inklusion belebt und fördert unsere Stadtgesellschaft. Das dafür notwendige Engagement ließ die Hitze des Tages vergessen.
…. Und natürlich geht es weiter ….. das Festival 2027 ist schon in der Planung . Dieses Mal wird das Thema Einsamkeit der Fokus sein.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums durfte ich dem Sommerblut-Buch drei Fragen beantworten.
Wo wünschst du dir mehr Solidarität in der Gesellschaft?
Beim Vererben! Wie viel könnte entstehen, wenn nur 1 % eines geerbten Vermögens in gemeinnützige Initiativen, Vereine und Stiftungen fließen würde.
Liebe Mitmenschen, seid großzügig – teilt beim Erben ein wenig eures Glücks mit anderen: 1% Erbe für das Sommerblut Kulturfestival Köln. Das Sommerblut Kulturfestival Köln beweist seit 25 Jahren: kraftvolle Überzeugung, inspirierender Wille und solidarischer Mut schaffen Großartiges in Köln für Menschen am Rand unserer Gesellschaft.
Welches Erlebnis bei Sommerblut würdest du am liebsten auf einer Postkarte festhalten?
Die Schlussszene des Theaterstücks in der Justizvollzugsanstalt Wuppertal 2019: 15 inhaftierte junge Männer verbeugen sich nach einem intensiven, persönlichen Stück vor ihrem Publikum. In diesem Moment war der Geist des Sommerblut Kulturfestivals wieder greifbar: Begegnung schafft Verbindung.
Gibt es eine Geschichte von Sommerblut, die du immer wieder erzählen würdest?
Im April 2020 gelingt dem Sommerblutfestival ein 3-faches Wunder:
1. Das Festival findet trotz Lockdown als eines der wenigen Festivals 2020 statt.
2. Das Festival geht komplett online und ist bezaubernd divers.
3. Das Seniorentheaterstück Damengedeck 2.0 via Zoom überzeugt: Mit Unterstützung sind Ältere Menschen um die 80 Jahre digital und online absolut auf der Höhe der Zeit.











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